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Geodaten und BIM für den Strassenbau

Leistungen

Zwei Leistungen sind heute buchbar. Beide sind als abgeschlossene Lieferung beschrieben: Was drin ist, worauf sie beruht und wo sie aufhört.

Perimeter- und Grundlagenbericht

Alle Geodaten zu einem Projektperimeter, ausgewertet und gegeneinander geprüft — als Bericht mit Quellenverzeichnis, geliefert innert 48 Stunden.

Frist: 48 Stunden ab Auftragsbestätigung und Perimeterfreigabe

Wofür

Am Anfang eines Strassen- oder Werkleitungsprojekts steht immer dieselbe Arbeit: zusammentragen, was am Ort gilt. Gewässerraum, Waldabstand, Naturgefahrenkarte, Altlastenkataster, Grundwasserschutzzonen, Schutzobjekte, Verkehrsrichtplan, Werkleitungen. Diese Recherche kostet in der Praxis ein bis drei Arbeitstage und wird meist neben dem Tagesgeschäft erledigt — mit dem bekannten Ergebnis, dass ein Thema erst in der Vernehmlassung auffällt.

Was geliefert wird

Zu einem Perimeter — als Polygon, Strassenzug oder Adresse — werden die verfügbaren kantonalen und eidgenössischen Geodatenthemen systematisch ausgewertet. Jedes Thema erhält einen Kartenausschnitt, eine Aussage zur Betroffenheit und eine Quellenzeile mit Datenherr und Nachführungsstand.

Der Wert liegt nicht in der Sammlung, sondern in der Synthese: Wo widersprechen sich zwei Quellen? Welches Thema löst eine Bewilligung, eine Frist oder eine Fachstellenanhörung aus? Welche Feststellung hat Kostenfolgen für das Projekt? Ein amtlicher Auszug beantwortet diese Fragen nicht — er zeigt Ebenen, nicht Konsequenzen.

Datenschutz und Rechte

Frei verfügbare Behördendaten und Daten von swisstopo werden mit Quellenangabe verwendet. Angaben zu Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern sind Personendaten und werden nicht in den Bericht übernommen. Werkleitungsdaten werden nur mit Bezugsberechtigung der Bauherrschaft verarbeitet und nicht weitergegeben.

Preis

TODO: Preisstellung (Festpreis nach Perimetergrösse und Anzahl Kantone) ist noch nicht freigegeben. Bis dahin auf Anfrage.

Modellprüfung und Schulung

Unabhängige Prüfung von IFC-Modellen auf Georeferenz, Plausibilität und Mengentauglichkeit — und der Kurstag, der die eigene Mannschaft dazu befähigt.

Wofür

Modellbasierte Mengenermittlung funktioniert nur, wenn das Modell die dafür nötigen Eigenschaften tatsächlich mitbringt. In der Praxis scheitert sie an wenigen, immer gleichen Punkten: Das Modell liegt nicht georeferenziert, Bauteile sind falsch klassiert, Mengen sind aus der Geometrie nicht sauber ableitbar, Attribute fehlen oder sind uneinheitlich benannt.

Das Tiefbauamt des Kantons Zürich bezeichnet die Modellanalyse in seiner Arbeitshilfe selbst als aufwendig und setzt qualifiziertes Personal voraus. Genau dort setzt diese Leistung an.

Prüfmandat

Das gelieferte IFC-Modell wird gegen eine dokumentierte Prüfliste geführt: Georeferenzierung und Bezugssystem (LV95 / LN02), Plausibilität von Lage, Höhe und Geometrie, Klassierung und Attributierung, Vollständigkeit gegenüber den Vorgaben der Bauherrschaft, Eignung für die Mengenermittlung. Jeder Befund nennt das Kriterium, den Sollwert, den Istwert und die Fundstelle.

Der Bericht ist so aufgebaut, dass er einer Planerin oder einem Planer als Arbeitsanweisung dient: Was ist zu korrigieren, wo, und woran erkennt man, dass es behoben ist.

Kurstag

Ein Tag für Ingenieurbüros, Gemeinden und Tiefbauämter: Grundlagen der modellbasierten Mengenermittlung, Aufbau eines prüfbaren Modells, Umgang mit IFC und IDS, Übungen an einem bereitgestellten Modell.

Preis

TODO: Ansätze für Prüfmandat (Stundensatz) und Kurstag (Tagespauschale) sind noch nicht freigegeben. Bis dahin auf Anfrage.


Weitere Leistungen — IFC-Bestandesmodelle aus amtlicher Vermessung und Leitungskataster, modellbasierte Mengen- und Leistungsverzeichnisse — auf Anfrage.

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